4. März 2014

Installation „Superorganismus“ von Nicola von Thurn

Eröffnung der 7. Sonderausstellung im Stellwerk
In der installativen Ausstellung wird das Lebewesen "Bienenvolk", seine Raumgestaltung und Lebensformen betrachtet und
in Beziehung zum Menschen gesetzt. In poetischer Annäherung löst von Thurn Elemente aus dem Leben der Bienen und
dem Zusammenleben mit dem Menschen aus ihrem Kontext und setzt sie in Zeichnungen, Bildhauerei und einer
Rauminstallation neu zusammen.
Das Bienenvolk wird bereits seit dem 19. Jahrhundert als Organismus betrachtet, der aus einzelnen Individuen zusammengesetzt ist.
Diese entwickeln als Gruppe Eigenschaften, die mit denen eines Wirbeltieres verglichen werden können. Dieses Wesen, dieser
Superorganismus, ist mehr als die Summe seiner Teile. Wissenschaftlich erforscht und gleichzeitig immer noch ein Rätsel und Wunder.
Bedeutender denn je ist eine Wertschätzung und Wahrnehmung der Leistung dieses Wesens.
Die Künstlerin Nicola von Thurn, die selbst auch Jungimkerin ist, thematisiert in Ihren Arbeiten dieses Zusammenleben.
Sie will sich herantasten an diese komplexe, unbekannte Welt und auch die enormen bildhauerischen Fähigkeiten dieses Organismus
begreifen.
Der dazu erscheinende Katalog wird gefördert von LfA Förderbank , der Hrsg. ist KunstFormat eV .
Begleitend und darüber hinaus hat Klement Noll, ein Imker aus Diessen sich bereit erklärt, wenn die Witterung es zulässt, ein Bienenvolk
bzw Zubehör für eine Bienenhaltung im Stellwerkgarten aufzustellen, was mich sehr freut.
Die Honigbiene ist unser kleinstes Haustier - und eins der wichtigsten: Sie bestäubt achtzig Prozent unserer Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen, von daher freue ich mich im Stellwerk der Biene „eine Ausstellung zu widmen“ und der Ideengeberin und Künstlerin Nicola von Thurn den nötigen Raum zu bieten.


Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 07.03.2014 um 20 Uhr
Begrüßung durch Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch

Ausstellungsdauer:
08. bis 23. März 2014
jeweils Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr. 5, 86911 Diessen 


 

 

day of the final helau

23. Februar 2014

Mailart-Workshop













Kunst per Post!
Thorsten Fuhrmann + Mailart-Exponate
MAILART Workshop
mit Gastdozent Thorsten Fuhrmann aus Huglfing NEUER TERMIN!

Sa/So 29. + 30. März 2014


Dieser Workshop ist auch für experimentierfreudige Anfänger geeignet! 


Mail Art (engl. "Postkunst"), von ihrem Mitbegründer Ray Johnson auch Correspondence Art genannt, ist KUNST PER POST und somit die sublimste Form der Korrespondenz. (...) Wikipedia


Grundprinzip:
"No jury, no fee, no return, doc to all" sind die Prinzipien der Mailart. Es sind offene und internationale Künstlernetzwerke, die neben dem Museums- und Galeriebetrieb Kunst in die Öffentlichkeit bringen und den direkten Kontakt zwischen Künstlern ermöglichen. 
Mailart wurde mit den Fluxuskünstlern der 60er Jahre verbreitet und schließlich auch ein politisch-künstlerisches Medium in der DDR und in Lateinamerika. Bekannte Mailart-Künstler sind u.a. Anna Banana, Ryosuke Cohen, John Held jr., Clemente Padin, Robert Rehfeldt und Klaus Staeck.

Workshop:

In dem Workshop führt Sie Thorsten Fuhrmann anhand vieler Beispiele aus seinem Archiv in die Vielfalt der Mailart ein. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin kann aus der Vielzahl von aktuellen Mailart-Aufrufen auswählen und eigene Beiträge gestalten; vielleicht produzieren wir auch eine gemeinsame Arbeit und entwickeln Ideen für ein eigenes Mailart-Projekt. 

Zum Abschluss der Workshops erstellen wir gemeinsam für jede/n ein individuelles Buch mit ausgesuchten Werken aller Teilnehmer. Die Teilnahme an nur einem Tag ist möglich.


Thorsten Fuhrmann ist schon lange in der Mailart-Szene aktiv, er besitzt eine große Mailart-Sammlung und freut sich darauf, seine Erfahrungen mit dieser zeitgenössischen, außergewöhnlichen Kunstrichtung weiterzugeben.

Zeiten: Sa: 10 - 13 Uhr + 15 - 18 Uhr; So: 9.30 - 12.30 Uhr + 14 - 17 Uhr
Kosten: Euro 130,- inkl. MwSt, Getränke, Kekse, Material Die Teilnahme ist auch an nur einem Tag möglich: Euro 70,-



Unkompliziert + direkt anmelden: T. 08152 – 32 87

Adresse: Atelier Susanne Hauenstein, Pfahlweg 11, 82346 Erling/Andechs

Weitere Infos zum Gastdozenten Thorsten Fuhrmann und zur Mailart unter
http://www.malen-bewegt.de/202.html und http://www.art-activities.de

Atelier Susanne Hauenstein, Pfahlweg 11, 82346 Andechs
Wegbeschreibung, Unterkünfte, weitere Kursangebote, etc.:
www.malen-bewegt.de


one-minute-project, Huglfing



Gemeinschaftsarbeit an einer Edition mit N. Koczorski und M.O. Nielsen, Gylsboda, Schweden

Arbeitswelten, Stellwerk Huglfing

Arbeitswelten, Gylsboda, Schweden

19. Februar 2014

17. Februar 2014

VIVALDI ORCHESTER KARLSFELD

in der Musikschule Grünwald


Liebe Freunde und Musikbegeisterte,
 
hiermit möchte ich Euch gerne zum nächsten Konzert mit dem Vivaldi-Orchester-Karlsfeld einladen.  
Es ist ein bemerkenswertes Konzert unterschiedlichster, berührender, mitreisender und unterhaltsamer Stilrichtungen. Dabei sind viele Solisten, auch ich habe die Ehre. Jedenfalls wird es sehr spannend und unterhaltsam und ich würde mich freuen den/die eine/n oder andere/n zu treffen.
 
Herzliche Grüße,
Alex. Stöhr
 








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12. Februar 2014

Sylvette - PICASSO UND DAS MODELL







Pablo Picasso, Sylvette, 1954
Blech, ausgeschnitten, gefaltet und bemalt
Privatsammlung



8. Februar 2014

Osvobozené divadlo


Heute vor 88 Jahren


Osvobozené divadlo (Das befreite Theater) 

Die tschechische, avantgardistische Prager Theaterbühne, war eine feste kulturelle Größe in der Zwischenkriegszeit der Tscheoslowakischen Republik. Viele bedeutende Schauspieler begannen hier ihre Karriere. Daneben wurden viele experimentelle Stücke aufgeführt, die auf traditionellen Bühnen keinen Platz hatten.
Gegründet wurde Osvobozené divadlo 1926 vom Dichterverein Devětsil. 
Die Namensgebung erfolgte durch Jiří Frejka in Anlehnung an den Begriff "entfesseltes Theater" der russischen Avantgarde. 

Das Theater war stark beeinflusst von Dadaismus und Futurismus sowie später dem Poetismus. Durchgesetzt hat sich auch die Konzeption der modernen Szene, mit der Bemühung den Zuschauer in das Geschehen mit einzubeziehen. 

Die erste Vorstellung war am 8. Februar 1926 mit der Premiere von 
Molières "George Dandin“.

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1934 wird Der Henker und der Narr (Kat a blázen) uraufgeführt, ein Stück, das durch die offene und scharfe Kritik an Geschehnisse in Hitlerdeutschland große Schwierigkeiten mit der Zensur bekam. 1935 beschwerte sich die deutsche Botschaft wegen Beleidigung des Staatsoberhauptes. Das Theater wurde vor die Entscheidung gestellt, seine Kritik abzuschwächen oder die Kündigung der Räume im Gebäude des Künstlervereins in Kauf zu nehmen. Nach weiteren Beschwerden und Auseinandersetzungen musste Osvobozené divadlo das Gebäude U Nováků in Vodičková ulice verlassen.
Das Theater nannte sich in Gefesseltes Theater (Spoutané divadlo) um und siedelte sich in der Nähe des Theaters Rokoko am Wenzelsplatz an. Hier erscheinen auch die erfolgreichsten Stücke des Duos Voskovec und Werich Lumpenballade (Balada z Hadrů), Kopf und Zahl (Rub a líc) und Die schwere Barbara (Těžká Barbora).
1936 kehrt Spoutané divadlo in das alte Gebäude zurück und nennt sich wieder in Befreites Theater um. Die weiteren antifaschistischen Stücke Welt hinter Gittern (Svět za mřížemi) und Faust aufs Auge (Pěst na oko) führen schließlich zum Verbot der Bühne. 1938 wird das Theater endgültig geschlossen. Voskovec, jüdischer Herkunft, wird vorgeworfen die internationalen Beziehungen zu Deutschland zu stören. Er emigriert mit Werich und Ježek in die USA.
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[Quelle: Wikipedia]








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Franz Marc Museum
















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